Die Qualität Ihrer Beschilderung beginnt mit der Qualität der Vorlagendaten. Auf dieser Seite erklären wir, welche Dateiformate wir benötigen, worauf es bei der Auflösung ankommt – und was zu tun ist, wenn Sie keine druckfähigen Originaldaten besitzen.
Welche Formate wir bevorzugen – und warum
Für die Herstellung von Schildern im Digitaldruckverfahren benötigen wir Daten, die sich verlustfrei auf die jeweilige Schildgröße skalieren lassen. Vektordaten erfüllen diese Anforderung grundsätzlich, da sie auf mathematisch beschriebenen Linien und Flächen basieren – nicht auf einzelnen Bildpunkten.
Warum Schildgröße und Auflösung zusammenhängen
Nicht jedes Schild erfordert dieselbe Auflösung. Bei kleinen Schildern mit geringem Betrachtungsabstand sind feine Details aus der Nähe erkennbar – hier sind die Anforderungen besonders hoch. Große Schilder wie Wegweiser oder Fassadenbeschilderungen werden aus mehreren Metern Entfernung betrachtet; hier wirkt selbst eine geringere Auflösung scharf.
Als Faustregel gilt: Je kleiner das Schild oder je geringer der Betrachtungsabstand, desto höher muss die Auflösung der angelieferten Pixeldaten sein.
| Schildgröße (Beispiele) | Betrachtungsabstand | Mindestauflösung | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Kleinschilder bis A5 Türschilder, Tischschilder |
0,3 – 0,5 m | 150 dpi | 300 dpi |
| Mittelformat A5 – A2 Hinweisschilder, Wandschilder |
0,5 – 2 m | 100 dpi | 150–200 dpi |
| Großformate ab A1 Wegweiser, Systemschilder |
2 – 5 m | 72 dpi | 100 dpi |
| Großflächenschilder ab 1 m² Fassaden, Parkleitsysteme |
ab 5 m | 50 dpi | 72 dpi |
Alle Auflösungsangaben beziehen sich auf die Endgröße des Drucks. Eine Datei, die auf einem Bildschirm scharf wirkt (72 dpi), reicht für den Druck in der Regel nicht aus, da sie in der Druckgröße erheblich vergrößert werden müsste.
Sie haben keine druckfähigen Dateien? So finden Sie sie
Erfahrungsgemäß sind Originaldaten in den meisten Fällen noch vorhanden – sie befinden sich nur nicht dort, wo man sie zuerst sucht. Die folgenden Anlaufstellen helfen dabei:
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Werbe- oder Grafikagentur: Wenn ein Logo oder eine Gestaltung professionell erstellt wurde, liegen die Vektordaten in der Regel bei der Agentur vor. Einfach anfragen – Agenturen sind verpflichtet, Originaldaten auf Anfrage herauszugeben.
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Interne Marketingabteilung: Viele Unternehmen verwalten ihr CI-Material (Logo-Dateien, Hausfarben, Fonts) in einem zentralen Ordner oder einer Markendatenbank. Marketingverantwortliche sind hier die richtige Ansprechperson.
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Druckerei oder frühere Lieferanten: Wenn die Schilder zuvor anderswo hergestellt wurden, wurden dafür druckfähige Daten verwendet. Auch diese Stellen können die Originaldaten möglicherweise weitergeben.
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Corporate-Design-Handbuch oder Brand-Portal: Viele Organisationen (Kommunen, Verbände, Institutionen) stellen Logos und Gestaltungselemente in einem geschützten Download-Bereich zur Verfügung.
Wenn keine Originaldaten beschaffbar sind
Sollten sich trotz Nachfrage keine geeigneten Dateien finden lassen, übernimmt unsere Grafikabteilung gerne die Aufbereitung bzw. Neuerstellung der Vorlage. Diese Leistung berechnen wir nach tatsächlichem Aufwand; vor Beginn der Arbeiten erhalten Sie von uns eine unverbindliche Aufwandsschätzung.
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Sie sind nicht selbst für die Erstellung der Grafikdaten zuständig? Kein Problem – leiten Sie diese Seite einfach an Ihre Werbeagentur, Grafikabteilung oder den zuständigen Designer weiter. Alle technischen Anforderungen sind hier vollständig beschrieben, damit die Daten von Anfang an in der richtigen Form geliefert werden können.
